Wann ist eine Studienplatzklage sinnvoll?


Junge Studenten sitzen in der Aula
Inhaltsverzeichnis
  1. Wann ist eine Studienplatzklage sinnvoll?
  2. Große Chancen auf Erfolg

Studienplätze sind begehrt und leider, je nach Studiengang, genauso rar wie Wohnraum für Studierende, falls diese die Zusage der Wunschuniversität oder Hochschule bekommen. Vor allem bei Studiengängen, deren Zugang durch einen Numerus Clausus beschränkt ist, gibt es oftmals große Enttäuschungen, wenn es mit dem ersehnten Studienplatz nicht funktioniert. Besonders tragisch ist die Ablehnung durch eine Universität, wenn eigentlich die Noten aus dem Abiturzeugnis passen würden.

Bildung sollte in der Bundesrepublik jedem offenstehen, weshalb es in vielen Fällen ungerecht ist, dass lernwillige Bewerber abgelehnt werden und somit im Endeffekt in einem Beruf laden, der sie in keiner Weise oder zumindest weniger anspricht. Genau dieser Punkt ist es, auf den sich der Kläger bei einer Studienplatzklage beruft. Jeder hat das Recht, seinen Beruf frei zu wählen. Nun hat aber niemand die Chance Arzt, als Beispiel, zu werden, wen vorher nicht das entsprechende Studium durchlaufen und abgeschlossen wurde.

Sobald man ein eingeschriebener Student ist, liegt es an einem selbst, das Beste daraus zu machen. Auch wenn diese nicht den Elan oder die eigene Motivation ändern können, sind Generatoren für wissenschaftliches Arbeiten eine hervorragende Möglichkeit, um Haus- oder Abschlussarbeiten auf ein neues Niveau zu befördern. Bevor es allerdings soweit ist, muss erst einmal der Zulassungsbescheid vorliegen. Ist dieser auf die gewöhnliche Art und Weise nicht erreichbar, so besteht in vielen Fällen die Möglichkeit, den begehrten Platz einzuklagen.
 

Große Chancen auf Erfolg

Wer sich selbst in einer Situation befindet, in der es vielleicht einer Klage bedarf, um zum gewünschten Studienplatz zu kommen, der stellt sich zuerst die Frage, wie es um die Chancen auf Erfolg steht und welche Dinge es zu beachten gilt.

Der erste und vielleicht wichtigste Schritt ist es, sich einen Spezialisten für Studienplatzklagen an Bord zu holen. Dieser weiß genau, was es zu beachten gilt und bringt ausreichend Erfahrung auf dem Gebiet mit. Außerdem muss man sich so nicht selbst darum kümmern, sämtliche Fristen einzuhalten. Das kann besonders dann anstrengend werden, wenn gleichzeitig gegen mehrere Universitäten geklagt wird.

Gut, was die Chancen auf Erfolg angeht, sieht es aus, wenn der Numerus Clausus, der eigentlich erfüllt sein muss, um ein bestimmtes Studium anzugehen, erfüllt ist, aber es dennoch nicht zu einer Zulassung gekommen ist. Der Numerus Clausus, den es noch gar nicht lange gibt, wie sein lateinischer Name, der gerne als NC abgekürzt wird, vermuten lässt, stellt eine Ausnahmeregelung dar, die laut gerichtlicher Entscheidung nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen sollte. Leider sind heute bestimmte Studiengänge vor allem deshalb in aller Munde, weil dort ein geradezu lächerlicher NC zur Anwendung kommt.

Ist es einem gelungen, in den Wunschstudiengang aufgenommen zu werden, aber leider von der falschen Universität, weil es dort die gewünschten Spezialisierungen nicht gibt, so stehen die Chancen auf einen Erfolg der Klage besonders gut.

Was der zukünftige Kläger allerdings nicht vergessen darf, sind die hohen Kosten, die in der Regel auf einen zukommen. Pro Klage, ob erfolgreich oder nicht, sind mit Kosten von etwa 2000 Euro zu rechnen. Diese Summe steigt natürlich deutlich an, wenn gegen mehrere Universitäten gleichzeitig Studienplatzklagen angestrebt werden.