5 praktische Methoden für ein besseres Zeitmanagement im Studium


5 praktische Methoden für ein besseres Zeitmanagement im Studium
Ist dir dieses Problem auch bekannt? Du hast dir eine detaillierte Aufgabenliste für deinen Tag erstellt und nach geplantem Ende deiner anstrengenden Arbeitszeit trotzdem nur die Hälfte geschafft? 

Zeitmanagement ist das A und O, wenn es darum geht, einen ausgeglichenen Alltag zu etablieren und gleichzeitig die gewünschte Produktivität zu erzielen. 

Wir stellen dir heute 5 praktische Methoden für ein besseres Zeitmanagement im Studium vor, die dich dabei unterstützen, dich auf das Wesentliche zu fokussieren und deine Ziele zu erreichen.


Die Eisenhower-Matrix

Eine Methode, die dir dabei hilft, das Verhältnis zwischen anfallenden Aufgaben und verbliebender Zeit in den Einklang zu bringen, ist die Eisenhower-Matrix. Die Eisenhower-Matrix ordnet Aufgaben basierend auf ihrer Wichtigkeit und Dringlichkeit ein. 

Die Methode hilft dir dabei, den Überblick über deine Aufgaben zu wahren und die Reihenfolge der anstehenden Aufgaben sinnvoll einzuteilen. 

Diese Methode besteht aus vier Quadranten:

  • Wichtig und dringlich: Diese Aufgaben haben die höchste Priorität was die Erreichung von Zielen angeht und sollten daher sofort erledigt werden. 
  • Wichtig, aber nicht dringlich: Diese Aufgaben sind wichtig bezüglich der Erreichung deiner Ziele. Da diese Aufgaben nicht an einen bestimmten Zeitrahmen in der näheren Zukunft gebunden sind, genügt es wenn du einen Zeitpunkt für die Erledigung dieser Aufgaben setzt.
  • Dringlich, aber nicht wichtig: Diese Aufgaben sollen zeitnah erledigt werden. Da sie jedoch keine hohe Priorität bezüglich deiner Zielerreichung haben, kannst du darüber nachdenken, diese Aufgaben an Andere zu delegieren.                Wenn du beispielsweise ein Kind hast, kannst du Lernphasen deines Studiums und die Kinderbetreuung unter einen Hut kriegen, indem du die Kinderbetreuung an eine außenstehende Person weiterleitest. Das Spektrum der Betreuungsangebote reicht von anderen Familienmitgliedern und Verwandten über Babysitter, Tagesmütter und Nachmittagsbetreuung im Kindergarten. Auch einige Unis bieten Kinderbetreuung vor Ort an.
  • Weder wichtig noch dringlich: Aufgaben, die nicht zu der Erreichung deiner Ziele beitragen und zusätzlich in keinem bestimmten Zeitrahmen erledigt werden müssen, haben die geringste Priorität. Du kannst diese Aufgaben theoretisch unerledigt lassen und dich auf wichtigere Aufgaben konzentrieren.
 

Die ALPEN-Methode

Eine weitere Methode, die dir dabei hilft, das Verhältnis zwischen anfallenden Aufgaben und verbliebender Zeit in den Einklang zu bringen, ist die ALPEN-Methode. 
Mit der ALPEN-Methode kannst du möglichst effiziente Tagespläne erstellen. 
Jeder Buchstabe steht dabei für einen Aspekt deiner jeweiligen Aufgabe.


Mit der ALPEN-Methode beziehst du sowohl die Zeit für das Erledigen einer Aufgabe mit ein als auch Spielraum für eine Pufferzeit und eine Nachkontrolle. 

Das E steht für Entscheidungen priorisieren. Das bedeutet, dass du die Aufgaben nach ihrer Wichtigkeit einordnest und dementsprechend in deinen Tagesplan integrierst. Das kommt dir bekannt vor? Tatsächlich bewährt hat sich die ALPEN-Methode sehr, wenn du sie in Kombination mit der Eisenhower-Matrix anwendest! 
 

Die ABC-Analyse:

Die ABC-Analyse dient nicht nur der Analyse deiner eigenen Zeiteinteilung, sie ist auch noch ein prima Hilfsmittel, um diese zu optimieren und das Beste aus der dir verblieben Zeit zu machen!

Dazu schaust du dir all die Aufgaben an, mit denen du dich regelmäßig beschäftigst, und bewertest sie unter zwei Aspekten:
  • Wie wichtig ist eine bestimmte Aufgabe für deine Ziele?
  • Wie viel Zeit investierst du jeweils für die verschiedenen Aufgaben?

Die investierte Zeit kannst ganz einfach in Stunden oder Minuten festhalten. Die Wichtigkeit kannst du in die folgenden Kategorien einteilen:
  • A: Sehr wichtig für die eigenen Ziele
  • B: Relevant für die eigenen Ziele, aber keine hohe Priorität
  • C: Routineaufgaben, die nicht zur Zielerreichung beitragen
Von diesem Schema ausgehend erstellst du dir eine Liste aller Aufgaben. Ordne ihnen die investierte Zeit und einen Wert von A bis C zu.

Die Methode zeigt dir, wie viel Zeit du in Aufgaben der jeweiligen Prioritätengruppen investierst und ob das Verhältnis der eingesetzten Zeit im Einklang mit dem Wert deiner Tätigkeit ist.


Die SMART-Methode

Diese Methode eignet sich hervorragend, um kurzfristige oder mittelfristige Ziele zu erreichen.
Auch hier steht jeder Buchstabe für einen Aspekt deiner jeweiligen Aufgabe.


S: „S“ steht für spezifisch. Das bedeutet, dass deine Zielsetzung klar formuliert sein sollte. Frage dich: Was genau möchte ich erreichen? Formulieren diese Zielsetzung so präzise wie möglich.

M: „M“ steht für messbar. Frage dich: Wann habe ich mein Ziel erreicht? 
Tipp: Versuche dir zu überlegen, wie du das gewünschte Ergebnis in Zahlen ausdrücken kannst.

A: „A“ steht für attraktiv. Frage dich: Warum will ich dieses Ziel erreichen? Achte darauf, dass du Ziele formulierst, die für dich von Bedeutung sind.

R: „R“ steht für realistisch. Tu dir einen Gefallen und formuliere nur Ziele, die für dich auch erreichbar sind. Wenn dich falsch eingeschätzte Ziele überfordern, bist du eher gestresst und die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass das Ziel vorzeitig aufgegeben wird.

T: „T“ steht für terminiert. Terminiere deine Ziele, indem du einen Zeitpunkt festlegst, zu dem diese erreicht sein sollen. Realistisch gesetzte Deadlines führen zu einem positiven Zeitdruck, der unser aktives Handeln anspornt. 


Die Pomodoro-Technik

Diese Technik dient als Hilfsmittel für mehr Produktivität und Effizienz während deiner eigentlichen Arbeitszeit.
Das Grundprinzip der Pomodoro-Technik ist super einfach und beschriebt verschiedene Phasen konzentrierter Arbeit (in der Regel 25 Minuten), die sich mit regelmäßigen Pausen abwechselt. Zudem widmest du dich in einem Pomodoro-Durchgang voll und ganz einer einzigen Aufgabe. 

Dies sind die einzelnen Schritte für einen Pomodoro-Zyklus:
  1. Wähle deine Aufgaben aus
  2. Stelle den Wecker auf 25 Minuten
  3. Arbeite konzentriert an einer Aufgabe, bis der Wecker klingelt 
  4. Höre auf und hake die erledigte Arbeit auf deiner Aufgabenliste ab
  5. Nimm dir drei bis fünf Minuten Zeit für eine kleine Pause
  6. Lege wieder von vorne los

Tipp: Nach dem vierten Durchgang tut es dir gut, 20 bis 30 Minuten Pause zu machen.

Dieser Artikel ist in einer Kooperation mit Babysits entstanden. Babysits ist eine Online-Babysitter-Plattform, die Eltern und Babysitter sowohl verbindet als auch unterstützt.