Bewerbung als Student – Was soll in den Lebenslauf?


Studentin erstellt einen Lebenslauf für die Bewerbung auf dem Computer zu Hause.
Inhaltsverzeichnis
  1. Bewerbung als Student – Was soll in den Lebenslauf?
  2. Der Lebenslauf ist Mittelpunkt einer Bewerbung
  3. Der erste Eindruck zählt
  4. Tipps zum Verfassen eines Lebenslaufs für Studenten
  5. Was gehört alles in den Lebenslauf als Student?

Viele Menschen denken noch immer, Studenten tun den ganzen Tag nichts, lassen sich in der Uni berieseln – sofern sie überhaupt hingehen –, um abends wieder zu feiern. Dieses Klischee hält sich wacker, entspricht aber nicht ansatzweise der Realität. Das Studium ist wegweisend für dich, denn es bereitet dich auf das Leben vor. Es setzt den Grundstein für deine Karriere.

Neben der akademischen Arbeit im Studium gibt es noch einige weitere Herausforderungen für dich: Vielleicht brauchst du einen Nebenjob, um mehr finanzielle Freiheit genießen zu können? Idealerweise hat dieser etwas mit dem zu tun, was du studierst. Vielleicht möchtest oder musst du im Rahmen deines Studiengangs aber auch einfach ein Praktikum absolvieren? Spätestens kurz vor dem Abschluss musst du dich auf Stellen bewerben. Um das Thema Bewerbung kommst du als Student nicht herum.
 

Der Lebenslauf ist Mittelpunkt einer Bewerbung

Wenn du dich auf einen Job bewirbst – egal ob Nebenjob, Praktikum oder Berufseinstieg -, musst du mit deiner Bewerbung punkten. Nur so kannst du sichergehen, dass PersonalerInnen deine Bewerbung auch wirklich in Erinnerung behalten und dich vielleicht sogar zum Gespräch einladen. Am besten gelingt dir das mit einem gut gemachten Lebenslauf, denn dieser ist das Kernstück einer jeden Bewerbung. Diese Informationen sollte er auf jeden Fall enthalten.
 

Der erste Eindruck zählt

Doch warum ist es gerade der Lebenslauf, der so entscheidend für den ersten Eindruck ist? Im Lebenslauf, auch CV genannt, sind alle relevanten Informationen rund um akademische und berufliche Bildung von Bewerbern auf den Punkt zusammengefasst. Außerdem gibt ein guter Lebenslauf nicht nur Aufschluss darüber, welche Kenntnisse, sondern auch, welche Fähigkeiten du mitbringst: Soft Skills wie Verhandlungsgeschick, Teamfähigkeit oder besondere Fremdsprachenkenntnisse können dafür sorgen, dass du besser auf einen Job passt als deine Mitbewerber.

Doch auch die Optik des Lebenslaufes ist wichtig. Auf den ersten Blick können die Entscheidungsträger im Unternehmen dadurch nämlich erkennen, wie strukturiert und sauber du arbeitest. Schlampige, zerknitterte oder unübersichtliche Lebensläufe landen samt der Bewerbung meist sehr schnell auf dem Abgelehnt-Stapel.

Denke beim Lebenslauf auch an ein hochwertiges Foto – ein leicht schräg aufgenommenes Porträt, auf dem du möglichst sympathisch und offen wirkst. Ein freundliches Lächeln kann dir dabei Türen öffnen.
 

Tipps zum Verfassen eines Lebenslaufs für Studenten

Wer sich im Studium befindet, musste sich bisher oft noch gar nicht um Jobs bewerben. Weil die Routine dabei also fehlt, ist es umso wichtiger, gute Tipps zum Schreiben von Bewerbungen zu kennen.

  • Struktur und Aufbau

  • Dein Lebenslauf sollte auf den ersten Blick übersichtlich und strukturiert wirken. Durch die umgekehrte Chronologie informierst du deinen potenziellen Arbeitgeber zunächst über die aktuellsten Stationen deiner Laufbahn.

  • Über das Unternehmen informieren

  • Dieser Punkt ist nicht nur im Anschreiben wichtig, sondern auch im Lebenslauf. Ebenso wie es in den USA einen spezielle Zitierweise für wissenschaftliche Arten gibt, gibt es dort auch andere Vorgaben zu einem guten Lebenslauf. Stelle also unbedingt sicher, dass du weißt, ob es sich um ein deutsches Unternehmen handelt oder nicht.

  • Bewerbungsfoto

  • Nutze für Bewerbungen keine privaten Schnappschüsse, sondern besuche einen guten Fotografen. Wenn du dir die Fotodatei digital zusenden lässt, kannst du das Bild auch unkompliziert für Online Bewerbungen nutzen.

     

    Was gehört alles in den Lebenslauf als Student?

    Zuerst sollte man auf deinem Lebenslauf deine persönlichen Daten finden, also vollständigen Namen, Geburtsdatum und Kontaktdaten. Wenn du mit Erfahrung punkten möchtest, solltest du unbedingt als ersten Punkt deines Werdegangs eventuelle Nebenjobs oder Praktika erwähnen, die dich fit für diesen speziellen Job gemacht haben. Erst danach solltest du dein Studium aufführen. Liste unter diesem Punkt auf, welche Hard und Soft Skills du während dieser Etappe in deinem Lebenslauf sammeln konntest.

    Wenn du dein Studium aufführst, stelle sicher, dass du den Namen der Uni und den deines Studienganges verwendest. Auch gute Abschlussnoten kannst du aufführen – mittelmäßige oder schlechte Resultate lieber nicht. Übrigens kannst du auch Nebenfächer oder zusätzlich gewählte Kurse erwähnen, sofern diese zur relevanten Qualifikation beitragen.

    Letztlich solltest du auf Individuelles wie IT-Kenntnisse oder deine Fremdsprachenkenntnisse eingehen und anmerken, wenn Dienstreisen für dich vorstellbar wären oder wenn du andere relevante Präferenzen hast.