Schritt für Schritt – so findest du das richtige Thema für deine Bachelorarbeit


Schritt für Schritt – so findest du das richtige Thema für deine Bachelorarbeit

Dein Bachelorstudiengang neigt sich dem Ende zu? Nun solltest du dich langsam Gedanken zu deiner Bachelorarbeit machen. Bei vielen Studenten macht sich dabei die Angst breit, da es besonders die Vorbereitungen in sich haben. Deshalb gilt ganz klar: früh anfangen und genug Zeit einplanen. Auf dem Weg zur fertigen Bachelorarbeit werden garantiert die ein oder anderen Stolpersteine auftreten. Wie heißt es so schön? Aller Anfang ist schwer. Das kann ebenfalls für die Themenfindung deiner Bachelorarbeit gelten, muss es aber nicht. Mit folgenden Tipps findest du Schritt für Schritt das perfekte Thema für deine Bachelorarbeit. Brauchst du mehr Unterstützung? Wir lassen dich ebenso nicht im Stich, richte an uns deine Anfrage und unsere Profis machen den Rest!
  


Fange so früh wie möglich an

Je früher du dich Gedanken um deine bevorstehende Bachelorarbeit machst, desto besser bist du schließlich vorbereitet. Generell solltest du in deinem Studium Ideen notieren, interessante Themengebiete etwas näher betrachten und Vorlieben herausfinden. Der Weg zum perfekten Thema dein Bachelorarbeit ist ein langer Prozess. Dieser wird sich in den Jahren ständig wieder ändern und gegen Ende des Studiums mehr und mehr an Bedeutung gewinnen. Hast du nun deine Gedanken und Notizen gesammelt, lässt sich dein Themengebiet schon sehr gut eingrenzen.


Die Themenwahl entscheidet über dein Endergebnis

Mit dem Thema geht gleichzeitig deine Motivation für die gesamte Arbeit einher. Pflegst du besonderes Interesse oder verbindest du sogar Emotionen mit dem Thema deiner Bachelorarbeit, dann wird das Ergebnis großartig werden. Hast du hingegen keine richtige Motivation und das Thema passt nicht zu dir, kann die Bachelorarbeit leider schnell in die Hose gehen. Folgende Fragen an dich selbst können vor der Themensuche hilfreich sein:

  • Was ist mir in Hinblick auf gesellschaftliche, kulturelle, wirtschaftliche, naturwissenschaftliche oder technische Entwicklungen wichtig?
  • Inwiefern könnte ich mit meiner Bachelorarbeit dazu beitragen?
  • In welche Richtung möchte ich dahingehend forschen/wissenschaftlich arbeiten?
  • Soll meine Arbeit praxisorientiert oder eher theoretisch sein?
  • Was möchte ich mit meiner Ausbildung beruflich erreichen?


Mit diesen 5 Schritten findest du dein perfektes Thema


1. Sammeln von Ideen

Zuallererst starte mit einer Ideensammlung, also einem Brainstorming. „Brainstormen“ kannst du in verschiedenen Situationen. Sei es bei einem gemütlichen Spaziergang oder einer ruhigen halben Stunde zu Hause. Notiere alle Ideen, die dir einfallen. Unterziehe die Themen keinesfalls einer Bewertung. Einfach notieren! Die Bewertung gehört nicht in das Brainstorming, sondern wird später durchgeführt. Frage dich, was deine Interessen sind, wobei du Spaß empfindest und welche Kenntnisse du hast. So kommst du zu einer langen Liste mit Ideen, die dir irgendwann in den Kopf gekommen sind.

Tipp: Extrem vorsichtig solltest du mit Modethemen umgehen. Diese sind besonders beliebt und bestimmte Fachbereiche dementsprechend auch schnell „vergriffen“. Des Weiteren findest du zu Modethemen viele unzuverlässige Quellen, die deiner Arbeit schaden können. 


2. Vorgaben zur Abschlussarbeit

Nachdem du die Ideenliste nun hast, musst du aussortieren. Anfangs gilt es die Vorgaben zu beachten. So fallen eventuelle Themen schon einmal weg. Ein Beispiel dafür wäre der eigene Fachbereich. Dein Thema soll sich schließlich mit Inhalten aus deinem Studium vertragen. Ebenso musst du einen Professor finden, der genug Expertise in dem Bereich deiner Bachelorarbeit besitzt und diese kontrollieren kann. Nun solltest du entscheiden, ob du den Fokus wissenschaftlich oder berufsorientiert setzt. Liegt der Hauptfokus auf der Berufsorientierung, dann hast du einen enormen Vorteil in deinem späteren Beruf. Dazu solltest du herausfinden, in welchen Bereichen Unternehmen neue Projekte starten möchten und gute Mitarbeiter benötigen. Gefallen dir die zur Auswahl stehenden Themen, kannst du davon gleich eines auswählen.  


3. Recherche

Mit der Recherche grenzt du deine Ideen weiter ein. Verschaffe dir über jede notierte Idee einen Überblick. Was sagt dir zu? Zu welchen Bereichen gibt es gute Literatur? Ist das Thema praxisnah zu bewältigen? Für die Suche nach guter Literatur eignet sich beispielsweise Google Scholar und natürlich Bibliotheken, die auch gerne außerhalb von Deutschland liegen können. Was tut man nicht alles für gute Quellen! Eigentlich ist Wikipedia auch eine feine Sache, aber keine zitierfähige Quelle. Sehr übersichtlich und es gibt zu fast jedem Thema eine passende Seite. Das große Problem ist jedoch, dass die Inhalte nicht vollständig geprüft sind. Jeder kann eine Wikipedia Seite anlegen und bearbeiten. Ein Tipp: gehe nach ganz unten auf die Wikipedia Seite. Dort findest du ein Quellenverzeichnis mit meist zuverlässigen Quellen. Spätestens jetzt dürften nicht mehr viele Ideen übrig sein. Falls doch, dann wähle deine persönliche Top-3. 


4. Themeneingrenzung 

Bei deiner persönlichen Top-3 geht es nun zu der konkreten Eingrenzung deines Themas. Während dieses Prozesses stellt sich dann heraus, welches Thema am besten zu dir passt. Beim generellen Eingrenzen des Themas gilt der Leitsatz: „Je begrenzter das Gebiet, umso besser kann man damit arbeiten“. Eine zu breite Streuung beziehungsweise ein zu großes Themenfeld sorgt für ungewisse Arbeitsschritte. Außerdem wird es sehr schwer für dich, ein richtiger Experte und Fachmann in deinem Themengebiet zu werden. Dies liegt daran, dass du kaum einen Fokus setzen kannst. Ein zu weites Thema wäre beispielsweise die DDR. Eingrenzen kannst du dies, wenn du tiefer ins Thema hereingehst. Du könntest eventuell auf die damalige Wohnsituation in der DDR eingehen, im Besonderen auf die Wohnungssituation der Arbeiter. Dein Grundinteresse wird somit immer weiter gefiltert und fokussiert. Hast du den Fokus gesetzt, gilt es eine problemorientierte Leitfrage zu formulieren


5. Feedback von BetreuerInnen

Schlussendlich musst du das Feedback von deinem Betreuer oder deiner Betreuerin einholen. Eventuell gibt er bzw. sie dir weitere Anregungen, Tipps und gute Quellen. Nimm die Kritik der Betreuer ruhig an. Da dein Thema in der Expertise der Betreuer liegt, ist die Kritik oft berechtigt. Trotzdem solltest du dein eigenes Ding durchziehen. Wäre das Thema geklärt, kannst du die Lektoren natürlich immer aufsuchen, falls du Fragen hast.

Hier ist deine Checkliste für erfolgreiche Themenfindung: 

  1. Interessiert mich das Thema, dass ich mich für einen längeren Zeitraum damit auseinandersetzen möchte?
  2. Besitzt das Thema eine Relevanz zu meiner Forschungsfrage?
  3. Kann ich für das Thema in der angegebenen Zeit eine Lösung finden?
  4. Finde ich für diesen Themenbereich einen Betreuer?
  5. Gibt es für mein Thema Forschungsbedarf bzw. ausreichend Literatur?
  6. Wenn ich das Thema empirisch bearbeiten muss, ist dies überhaupt umsetzbar?
  7. Bringt meine Arbeit einen Nutzen?

Dieser Artikel ist dein Erfolgsrezept, wenn es um Themensuche für deine Bachelorarbeit geht. Falls du mehr Informationen und Tipps rund um das Studium benötigst, halten wir dir den Rücken frei! Unser Team freut sich schon auf deine Anfrage.

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Fazit

Im Fazit nochmals heruntergebrochen und zusammengefasst. Das Thema ist entscheidend für die Qualität deiner Bachelorarbeit. Dein gewähltes Thema muss zwingend in Umfang und Zeit zu bearbeiten sein. Versuche außerdem Themen in deinem Interessen- und Wissensgebiet zu wählen. Grenze dein Thema so weit wie möglich ein. Danach suchst du einen prüfungsberechtigten Dozenten, besprichst das Thema und die Sache ist erledigt!