So geht’s – Zeitplanung für deine Bachelorarbeit


So geht’s – Zeitplanung für deine Bachelorarbeit

Das Ende des Studiums und die damit verbundene Abschlussarbeit stehen bevor. Was für viele eine große Hürde bedeutet, ist für andere ein Kinderspiel. Mit der richtigen Planung und Struktur kann aber jeder zu einem guten Ergebnis kommen. Mach dir keinen Druck: Wir haben einige Tipps für dich zusammengetragen, die dir helfen, eine tolle Bachelorarbeit oder Masterarbeit zu verfassen. Wenn du dich an diese vier Phasen hältst, gelingt dir die Arbeit ganz bestimmt. Brauchst du mehr Unterstützung? Stelle einfach eine unverbindliche Anfrage! Unsere Agentur steht dir gern zur Verfügung.  


Mit der Planung deiner Bachelorarbeit solltest du so früh wie nur möglich beginnen. Durch einen strukturierten Zeitplan, welcher auf dich abgestimmt ist, arbeitest du effizienter. Vergiss nicht, dass im Allgemeinen du ungefähr 3 bis 6 Monate Zeit für deine Bachelorarbeit hast. Hier hast du einzelnen Schritte jedoch in Prozentzahlen. Das heißt, diese Zahlen gelten immer, egal wie viel Zeit du bekommst. Weißt du, wie man einen Zeitplan richtig gestalten soll, dann ist ein großer Teil der Arbeit geschafft. Du solltest die Planung der Thesis in vier unterschiedliche Phasen einteilen: 

  1. Planungs- und Vorbereitungsphase 30 %
  2. Strukturierungsphase 20 %
  3. Schreibphase 30 %
  4. Abschlussphase 20%


Phase 1: Planung und Vorbereitung

Die erste Phase beginnt mit der Auseinandersetzung mit Anforderungen an Abschlussarbeiten. In dieser Phase ist es sinnvoll, die wichtigsten Eckdaten festzulegen und folgende Fragen zu klären: 

  • Wie viele Seiten soll deine Arbeit haben?
  • Wann ist der genaue Abgabetermin?
  • Wie viel Bearbeitungszeit brauchst du für deine Abschlussarbeit?
  • In welchem Fachbereich möchtest du deine Bachelorarbeit schreiben?
  • Wie soll das Thema lauten und welcher Betreuer ist der richtige dafür?
  • An wen und wie viele Exemplare müssen am Ende abgegeben werden?

Tipp: Es ist schlau, so früh wie möglich einen Zeitplan und eine To-do-Liste zu erstellen. So behältst du alle Ziele leicht im Blick und kannst dich an dem Plan orientieren. Bei der Zeitplanung gilt generell: Baue dir genügend Puffer ein. Es kann immer etwas dazwischenkommen, was die mögliche Abgabe deiner Arbeit verzögert. Stopfe dir die Tage nicht zu voll, sodass du dein Tages- oder Wochenziel auch wirklich erreichen kannst und nicht Gefahr läufst, hinterherzuhinken.

Themensuche. Falls du Schwierigkeiten bei der Themenfindung hast, hilft es oft, mit Kommilitonen über mögliche Themen zu sprechen. Sie haben meistens einen anderen Blick auf die Dinge und können mit dir mögliche Themen und Ideen diskutieren. Auch deine LektorInnen können dabei behilflich sein. Zögere also nicht, sie um Rat zu bitten. Wichtig ist auch eine genaue Fragestellung: Was willst du mit deiner Bachelorarbeit erreichen?

Literaturrecherche. Beginn am besten schon vor der Anmeldung mit deiner Literaturrecherche. Geh in die Bibliothek, fang an, wichtige Quellen zu sammeln und leih dir die nötigen Bücher aus. Suche außerdem Artikel, die für dein Thema relevant sind und die du in deiner Arbeit verwenden möchtest. Für Quellensuche im Internet empfiehlt sich Google Scholar. Wenn du mit der Recherche bereit bist, kannst du deine Bachelorthesis anmelden.

Anmeldung. Sobald du deine Abschlussarbeit beim Prüfungsamt angemeldet hast, kann es so richtig losgehen. Ab da läuft die Zeit. Es ist hilfreich, sich schon vor Anmeldung einige Gedanken über die bevorstehende Arbeit zu machen. Denn: Je mehr du vor der offiziellen Zeit schaffst, desto weniger Zeitdruck hast du später. Doch mach dir keinen Stress; mit der nötigen Planung und Struktur schaffst du es locker, deine Bachelorarbeit in der vorgegebenen Zeit fertigzustellen.


Phase 2: Ordnung und Struktur

In dieser Phase ist es wichtig, sich über die generelle Struktur der Abschlussarbeit Gedanken zu machen. Fertige am besten schon bald eine Gliederung an, an der du dich während des Schreibens orientieren kannst. Jetzt weißt du genau, welche Punkte gerade abzuarbeiten sind. Die Gliederung gilt es mit dem Betreuer abzusprechen, damit mehrere Punkte zusammengeführt werden. Schnell ist es passiert, dass du einen wichtigen Aspekt gar nicht erwähnt hast. Dein Betreuer wird dich garantiert darauf hinweisen. 

Grenze deine Literatursuche weiter ein. Das Ordnen des gesamten gesammelten Materials stellt häufig eine große Herausforderung dar. Die gelesenen Artikel und Ergebnisse von Statistiken solltest du vermerken. Falls empirische Studien eingefügt werden, müssen Datenerhebungen stattfinden. Lies so viel du kannst, werte Literatur und Quellen aus, und fertige eine erste Skizze deiner Bachelorarbeit oder Masterarbeit an. Je ordentlicher du in dieser Phase arbeitest, desto schneller geht das tatsächliche Schreiben später.


Phase 3: Schreiben

Jetzt geht endlich das Schreiben los! Formuliere eine Rohfassung aus. Nichts ist in Stein gemeißelt; du kannst deine Bachelorarbeit noch immer umstrukturieren oder den Aufbau verändern. Aber: versuche, bei der originalen Gliederung zu bleiben, um auch die Struktur in deinem Kopf zu behalten. Es ist jedoch hilfreich, nur noch kleine Punkte der Gliederung zu modifizieren.

Tipps: 

  • Vielen hilft es, die Einleitung ihrer Arbeit erst ganz am Ende zu schreiben. Sie wissen dann bereits, wie die Abschlussarbeit strukturiert ist, und was das Ergebnis ist. So ist es einfacher, die Einleitung verständlich zu verfassen.
  • Versuche, dein Literaturverzeichnis nicht erst ganz am Ende der Zeit zu erstellen. Wenn du immer wieder regelmäßig dokumentierst, welche Quellen du benutzt hast, stehst du nicht am Ende vor einem Berg Arbeit.


Wenn deine Arbeit soweit fertig ist, fange noch einmal von vorne an und überarbeite sie selber, bevor du sie anderen zum Korrekturlesen gibst. Deine Kommilitonen werden es dir danken! Denn nichts ist schlimmer, als die einfachsten grammatikalischen Fehler korrigieren zu müssen, während man sich eigentlich auf das Thematische und Inhaltliche konzentrieren möchte.


Phase 4: Korrektur

Deine Arbeit ist soweit fertig, doch ein entscheidender Punkt fehlt noch: das Korrekturlesen. Lies deine Bachelorarbeit noch einmal selber und überprüfe deine Ergebnisse, bevor du sie an Dritte weitergibst. Es ergibt Sinn, einen Kommilitonen oder eine Kommilitonin über die Arbeit lesen zu lassen; sie verstehen viel vom Fach und wissen meistens auch, was der jeweilige Betreuer für Ansprüche hat.

Es ist aber auch schlau, eine unabhängige Person die Arbeit lesen zu lassen: Sie haben meistens noch einen ganz anderen Blick auf die verschiedenen Aspekte und können dir sagen, ob du deine Arbeit auch verständlich formuliert hast. Rechne dir genug Zeit für die Korrekturphase ein. Du solltest mindestens noch eine Woche haben, bevor du die Bachelor- oder Magisterarbeit abgeben musst. Besser wäre es, wenn du noch etwas mehr Zeit hast. Wenn alles fertig korrigiert ist, geht es ans Layout.

Hast du an die Seitenzahlen gedacht? Sind alle Quellen aufgeführt? Ist das Layout deiner Arbeit genauso, wie du es vorgegeben bekommen hast? Wenn du dir sicher bist, dass auch wirklich keine Fehler mehr in der Arbeit sind, kannst du sie drucken und binden lassen. Erinnere dich daran, wie viele Exemplare du abgeben musst. Viele wollen zusätzlich noch ein Exemplar selber behalten oder ihren Eltern und Großeltern eins schenken: Denn die sind schließlich auch sehr stolz auf ihre Kleinen!


Immer mit der Ruhe!

Eines ist bei Erstellung einer Bachelorarbeit ganz wichtig: Bleib ruhig. Obwohl es eine sehr wichtige Arbeit ist, bei der du auf keinen Fall schlecht abschneiden darfst, musst du versuchen, Ruhe zu bewahren. Wenn man sich selbst zu viel Stress macht, schafft man meistens weniger, als wenn man ruhig und gelassen an die Sache rangeht. Lass dich also nicht davon abbringen, auch mal mit deinen Freunden einen Kaffee zu trinken oder spazieren zu gehen. Leg genügend Pausen ein. Mit einem freien Kopf schreibt es sich leichter. Wichtig ist aber: Nimm deine Abschlussarbeit trotzdem ernst! Nur so kannst du das bestmögliche Ergebnis erzielen.

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