Tipps für die erfolgreiche Kreditaufnahme als Student


Eine Studentin will einen Kredit im Internet aufnehmen
Inhaltsverzeichnis
  1. Tipps für die erfolgreiche Kreditaufnahme als Student
  2. Studentendarlehen mit wesentlichen Unterschieden
  3. Diese Tipps gilt es zu beachten

Abseits des Arbeitnehmers kann es ebenfalls für Studenten interessant sein, einen Kredit aufzunehmen. Allerdings ist es in diesem Alter üblicherweise so, dass vorher noch nie ein Darlehen beantragt wurde.

Studentendarlehen mit wesentlichen Unterschieden

Viele Studenten hierzulande beziehen BAföG und gehen darüber hinaus ebenfalls einem Nebenjob nach, um sich finanziell über Wasser halten zu können. Die Möglichkeit, für Eventualitäten, Rücklagen zu bilden, besteht hingegen nur in den seltensten Fällen. Treten dann besondere Umstände ein oder will man einen Studentenkredit nutzen, um größere Anschaffungen zu finanzieren, sollte es folglich mit einer solchen finanziellen Spritze möglichst mühelos funktionieren. Wichtig zu wissen ist erst einmal, dass ein Studentenkredit nicht wie das BAföG vom Staat, sondern von einer Bank kommt.

Daher ist es sinnvoll, sich die möglichen Kreditangebote genau anzusehen und zu vergleichen. Modern funktioniert das mit wenigen Klicks über das Internet. So lässt sich zu 100 % kostenlos und unverbindlich eine Kreditanfrage realisieren. Studenten haben also mit wenig Aufwand über einen solche die Option, zahlreiche Kosten zu finanzieren.

Allerdings kann es für Studierende mitunter schwierig sein, bei der eigenen Hausbank oder einem Kreditinstitut vor Ort einen günstigen Studentenkredit zu erhalten. Vor allem, wenn der Fokus auf den Kreditkonditionen liegt. Zudem gibt es zwei wesentliche Unterschiede zwischen einem Studentenkredit und einem klassischen Ratenkredit. Während die Summe des Darlehens bei einem Ratenkredit vollständig nach Zustandekommen zur Verfügung steht, erhält der Student im Rahmen des Studentenkredits eine Auszahlung der Kreditsumme auf der Basis von Monatszahlungen. Dafür werden die monatlichen Tilgungsraten nicht umgehend fällig, sondern erst, wenn das Studium beendet ist.

Diese Tipps gilt es zu beachten

Ein Studentenkredit klingt schnell verlockend. Insbesondere, wenn ein finanzieller Engpass herrscht. Und auch wenn er in diversen Situationen eine optimale Lösung darstellen kann, sollte er nur gut überlegt in Anspruch genommen werden. Schließlich ist das Geld nur geliehen und muss auf einen längeren Zeitraum zurückbezahlt werden.

Studentenkredite werden im Regelfall häufig mit einer Altersbeschränkung vergeben. Mit 19 bis 26 Jahren wird mit einem solchen also die Zielgruppe junger Erwachsener angesprochen, die entweder gerade Abitur gemacht haben oder nach der Ausbildung noch studieren möchten. Eine Kreditvergabe an Minderjährige ist generell nicht möglich. Hier bietet sich lediglich der Umweg über die Erziehungsberechtigten an.

Ein Studentenkredit kann zeitgleich mit dem BAföG bezogen werden. Da das BAföG einkommensabhängig ist (von den Eltern), kann dieses entsprechend niedrig ausfallen. Hier kann die Differenz dann als zusätzliches Darlehen beantragt werden. Auch in diesem Punkt ist es wichtig, die im Anschluss bestehende finanzielle Belastung im Blick zu haben. Schließlich kann es nach Abschluss des Studiums dann zu hohen monatlichen Kosten für die Rückzahlung kommen. Denn neben der eigentlichen geliehenen Summe müssen für diese ebenfalls Zinsen bezahlt werden.

Interessant zu wissen ist darüber hinaus, dass ein Studentenkredit üblicherweise lediglich für das Erststudium angeboten wird. Soll ferner eine Promotion oder ein Master angeschlossen werden, kann dieses nicht mit einem solchen Kredit untermauert werden. Zwar gibt es auch hier Ausnahmen, diese sind jedoch recht selten.

Des Weiteren ist ein Studentenkredit an ein Vollzeitstudium gebunden. Zudem fordern Kreditgeber normalerweise Leistungsnachweise in Form der Immatrikulationsbescheinigung. Sogar einen Nachweis über die Noten ist nicht unüblich.